Hotel Mount Fuji wird Teil von IHGs Vignette Collection

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Panoramablick auf den Fuji und den Yamanaka-See von einer Graslandschaft aus
Alpsdake / Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Überblick

Moin, komm mit! Ich erzähl dir von einer Sache, die mich richtig gefreut hat, als ich sie gelesen habe: Das altehrwürdige Hotel Mount Fuji wird Teil der Vignette Collection von IHG, also jener Sammlung unabhängiger Luxus- und Lifestyle-Häuser, die die Kette seit 2021 aufbaut. Das Haus mit seinen 150 Zimmern liegt in der Präfektur Yamanashi, thront auf dem Berg Odeyama und schaut direkt auf den Yamanaka-See und, an klaren Tagen, auf den Fuji selbst. Für mich ist das mehr als eine Zeile Wirtschaftsnachricht, das ist ein Grund, die Fuji-Five-Lakes-Region mal wieder ganz neu zu denken.

Wo genau liegt das Hotel Mount Fuji?

Hier muss ich kurz aufräumen, weil mir das selbst erst nicht klar war: Immer wieder liest man, das Hotel läge am Kawaguchiko, dem bekanntesten der fünf Fuji-Seen mit seinen Postkarten-Reflexionen. Tatsächlich sitzt das Haus aber am Yamanaka-See, dem östlichsten und grössten der Fuji Go- (ko, See), oben auf dem Odeyama. Klingt nach Kleinigkeit, macht für deine Reiseplanung aber einen Unterschied, denn Yamanaka-ko tickt ruhiger und ländlicher als das touristischere Kawaguchiko mit seinen Bussen und Selfie-Spots.

Was die Vignette Collection von IHG eigentlich ist

Die Vignette Collection ist kein Hotel mit immer gleichem Grundriss und Frühstücksbuffet, sondern das Soft-Brand-Label von IHG für unabhängige Luxus- und Lifestyle-Häuser mit eigenem Charakter. Seit 2021 sammelt IHG darunter Hotels, die ihre lokale Seele behalten, aber Zugriff auf das Vertriebs- und Loyalitätsnetzwerk der Kette bekommen. Mit dem Hotel Mount Fuji baut IHG seine Präsenz in Japan weiter aus, und laut Konzept der Marke soll das Haus genau das bleiben, was es ist: kein austauschbares Kettenhotel, sondern ein Ort mit Fuji-Blick und eigener Geschichte.

150 Zimmer mit einem der besten Ausblicke Japans

150 Zimmer, das ist überschaubar genug, dass sich das Haus nicht wie ein Konferenzhotel anfühlt, aber gross genug für ordentliche Infrastruktur. Die Lage auf dem Odeyama, mit Blick über den Yamanaka-See Richtung Fuji, ist der eigentliche Star hier, und genau deshalb passt das Haus so gut in die Vignette Collection: Der Ort selbst ist die Geschichte, nicht ein austauschbares Interieur. Ich sag dir ehrlich, bei sowas werde ich neidisch auf jeden, der da gerade am Fenster sitzt und seinen Kaffee trinkt, während der Fuji langsam aus dem Morgennebel kommt.

Wie du die Fuji-Five-Lakes-Region am besten erlebst

Aber jetzt mal ehrlich, wie kommst du da hin? Von Tokyo aus fährst du mit dem Zug oder Bus Richtung Otsuki und wechselst auf die Fujikyuko-Linie, oder du nimmst gleich einen Highway-Bus ab Shinjuku direkt zum Yamanaka-See, das dauert je nach Verbindung zwei bis zweieinhalb Stunden. Ich empfehle dir, dir für die Region mindestens zwei Nächte zu geben, denn der Fuji zeigt sich launisch, an einem Tag komplett verhangen, am nächsten glasklar ab sechs Uhr morgens.

  • (Onsen, heisse Quelle) mit Fuji-Blick: Rund um Yamanaka-ko gibt es mehrere (Ryokan, traditionelles japanisches Gasthaus) und Onsen-Anlagen, in denen du im heissen Wasser sitzt und auf den Berg schaust, das ist für mich jedes Mal wieder ein Gänsehautmoment.
  • Nebensaison nutzen: Frühling und Herbst haben klarere Luft als der Hochsommer, und im Winter siehst du den Fuji oft am längsten am Stück, dafür ist es kalt, also warm anziehen.
  • Ruhigere Alternative zu Kawaguchiko: Wenn dir der Trubel am bekanntesten See zu viel wird, ist die Gegend um Yamanaka-ko und den Odeyama die entspanntere Wahl mit weniger Touristenbussen.
  • Zugreise einplanen: Die Fujikyuko-Linie selbst ist schon eine kleine Attraktion, mit Zügen, die auf den Fuji zugeschnitten designt sind, also Kamera bereithalten.

Ein paar Vokabeln für unterwegs

Wenn du schon dabei bist, Japanisch zu lernen, nimm dir diese Begriffe mit auf die Reise: Onsen für heisse Quelle, Ryokan für das traditionelle japanische Gasthaus, ko für See, wie in Yamanaka-ko oder Kawaguchiko, und (yama, Berg) für Berg, wie im Odeyama. Diese Wortbausteine tauchen an jeder zweiten Bahnhofstafel in der Region auf, und sobald du sie einmal erkennst, liest sich Yamanashi gleich viel entspannter.

Das MUSST du einmal gemacht haben: Morgens mit Blick auf den Fuji aufwachen, ohne dass zehn Reisebusse vor der Tür parken. Und wenn das Hotel Mount Fuji jetzt Teil der Vignette Collection ist, mit dem ganzen IHG-Netzwerk im Rücken, aber seinem eigenen Charakter am Odeyama, dann steht das für mich ziemlich weit oben auf der Liste für den nächsten Trip nach Yamanashi.

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