Donkey Kong 64: Review, Guide und wo du es heute spielst

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Donkey Kong 64
Bildquelle: RAWG

Überblick

Donkey Kong 64 gehört seit Juni 2026 offiziell zur Nintendo 64 – Nintendo Classics-Bibliothek von Nintendo Switch Online + Expansion Pack. Angekündigt hat die Aufnahme Nintendo Singapore, freigeschaltet wurde das Spiel am 3. und 4. Juni 2026. Für alle, die 1999 zu jung, zu klamm oder schlicht ohne Expansion Pak waren, ist das die erste ernsthafte Gelegenheit, Rares Mammutprojekt legal und ohne Emulator-Umwege nachzuholen.

Vom N64-Regal zurück ins Rampenlicht

Ursprünglich erschien Donkey Kong 64 1999 für das Nintendo 64, entwickelt vom britischen Studio Rare. Und Rare war in dieser Ära kein x-beliebiger Zulieferer, sondern so etwas wie Nintendos Kronjuwel unter den externen Studios – auch wenn das Unternehmen inzwischen längst Microsoft gehört, nicht mehr Nintendo. Dementsprechend hoch war der Anspruch, den man damals an das Spiel stellte: Donkey Kong 64 sollte zeigen, was die Konsole mit dem Speicherzusatz Expansion Pak leisten konnte, und galt schon zur Veröffentlichung als eines der ambitioniertesten Projekte der gesamten N64-Ära.

Donkey Kong 64
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Fünf Kongs, ein Dschungel, unzählige Bananen

Wer den Namen kennt, ahnt schon, worum es geht: Donkey Kong 64 ist ein 3D-Sammel-Abenteuer im großen Stil, ein sogenannter Collect-a-thon, wie ihn Rare mit Banjo-Kazooie bereits vorexerziert hatte. Gespielt werden nicht ein, sondern gleich fünf Charaktere, jeder mit eigenen Fähigkeiten und eigenen goldenen Bananen:

  • Donkey Kong – der Anführer der Gruppe
  • Diddy Kong – wendig und schnell unterwegs
  • Lanky Kong – der Exzentriker mit ungewöhnlichen Bewegungsarten
  • Tiny Kong – klein, aber keineswegs schwach
  • Chunky Kong – der Kraftprotz

Die Levels sind dschungelthematisch aufgebaut und randvoll mit goldenen Bananen, Münzen und weiteren Extras, die sich oft nur mit dem passenden Kong erreichen lassen. Vollständig freigelegt wird das nur mit Geduld – und, seien wir ehrlich, mit einer gewissen Sammelwut.

Warum das Spiel im Gedächtnis bleibt

Zugegebenermaßen ist Donkey Kong 64 kein Spiel, das man an einem Nachmittag durchspielt, und genau darin liegt sowohl seine größte Stärke als auch sein größtes Problem. Fünf Charaktere, jeweils eigene Bananensorten, dazu Instrumente, Münzen und weitere Sammelobjekte – wer das Spiel zu hundert Prozent abschließen will, braucht einen langen Atem. Dabei hat das Spiel einfach was Besonderes: die schiere Ambition, mit der Rare hier ein Universum aus ineinandergreifenden Levels und Charaktermechaniken gebaut hat, ist bis heute beeindruckend. Doch genau diese Fülle wird von manchen auch als Aufgeblähtheit empfunden, als Sammel-Zwang um des Sammelns willen. Ich halte diese Kritik für fair – und trotzdem: Als Zeitdokument dafür, wie weit ein Studio das Genre treiben konnte, bevor andere Design-Ansätze das Sammel-Abenteuer ablösten, bleibt Donkey Kong 64 relevant.

Donkey Kong 64
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Rares Erbe auf dem N64

Donkey Kong 64 steht nicht allein. Rare hat in derselben Ära mit Banjo-Kazooie (1998) und Perfect Dark (2000) zwei weitere N64-Titel abgeliefert, die bis heute als Genre-Meilensteine gelten – der eine im Plattformer-Sammel-Genre, der andere im Ego-Shooter-Bereich. Wer nach Donkey Kong 64 also Lust auf mehr Rare-Geschichte bekommt, findet dort naheliegende Anschlusstitel.

Donkey Kong 64 spielen: Wo und wie

Wer Donkey Kong 64 heute spielen will, braucht ein Abonnement von Nintendo Switch Online + Expansion Pack, der höheren Mitgliedschaftsstufe, die seit 2021 sowohl in Japan als auch international verfügbar ist. Innerhalb dieses Abos findest du das Spiel in der Nintendo 64 – Nintendo Classics-Sammlung, spielbar direkt auf der Switch, ganz ohne Modul, ohne Expansion Pak und ohne Emulator aus zweifelhafter Quelle. Ein separater Kauf ist nicht nötig, das Abonnement reicht völlig aus.

Ein Wort zur japanischen Herkunft von Donkey Kong

Auch wenn Donkey Kong 64 selbst ein britisches Entwicklerwerk ist: Die Figur Donkey Kong stammt ursprünglich aus Japan, entstanden bei Nintendo als Gegenspieler in einem Arcade-Automaten der frühen Achtzigerjahre. Wer sich für die japanische Gaming-Geschichte hinter der Figur interessiert, findet auf jpnerd.com weiterführende Artikel und Vokabellisten rund um Nintendo-Begriffe in Romaji – ein guter Einstieg, wenn du deine Japanisch-Kenntnisse mit Gaming-Vokabular verbinden willst.

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