The Adventures of Elliot: The Millennium Tales – Alle Infos

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The Adventures of Elliot: The Millennium Tales – Screenshot 2
© Square Enix (Steam)

Überblick

Stell dir vor: Square Enix greift tief in die Trickkiste und bringt nicht die zehnte Fortsetzung eines bekannten Franchise, sondern eine komplett neue Marke an den Start. Genau das ist mit The Adventures of Elliot: The Millennium Tales passiert, entwickelt von Team Asano, dem internen Studio hinter Bravely Default, Octopath Traveler und Triangle Strategy. Ich hab mich durch die ganze Ankündigung gewühlt, und eins ist klar: Das ist kein kleines Nebenprojekt, sondern ein echtes Statement von Square Enix.

Square Enix positioniert das Spiel bewusst als Aushängeschild für neue, originäre IPs auf der Nintendo Switch 2, weg vom reinen Sequel-Karussell, das die Branche sonst so gern fährt. Nach der Ankündigung ist Elliot inzwischen tatsächlich erschienen: Am 18. Juni 2026 kam The Adventures of Elliot: The Millennium Tales gleichzeitig für Nintendo Switch 2, PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC über Steam heraus. Eine Fassung für die ursprüngliche Switch gab es nie, das Spiel ist von Anfang an klar auf die neue Hardware-Generation zugeschnitten.

The Adventures of Elliot: The Millennium Tales – Screenshot 3
© Square Enix (Steam)

Eine klassische Heldenreise

Story-technisch fährt Elliot keine wilden Extratouren, sondern liefert das, was Fantasy-RPG-Fans seit Jahrzehnten lieben: eine waschechte Heldenreise, (bouken, Abenteuer) (Abenteuer) im klassischsten Sinn. Du begleitest einen Helden, der aufbricht, wächst und sich seinem Schicksal stellt, (densetsu, Legende) (Legende) inklusive. Genau diese Rückbesinnung auf altbewährte Erzählmuster ist für mich der spannendste Teil an der ganzen Sache, weil Team Asano damit zeigt, dass sie klassisches Storytelling nicht für verstaubt halten, sondern für zeitlos.

Team Asano: Die Handschrift hinter Bravely Default und Co.

Wer hinter Elliot steckt, sollte für jeden JRPG-Fan ein Begriff sein. Team Asano ist nach Produzent Tomoya Asano benannt und intern bei Square Enix genau für diese Art von Projekten zuständig, für durchdachte, mechanisch tiefe Rollenspiele mit einer klaren visuellen Identität. Bravely Default, Octopath Traveler und Triangle Strategy tragen alle die Handschrift dieses Teams, und wer diese drei Titel kennt, weiß, dass hier niemand halbe Sachen macht. Genau deshalb war die Erwartungshaltung vor dem Release auch entsprechend heftig.

HD-2D ohne Anime-Anstrich

Und genau hier wird's interessant, denn beim Look geht Elliot einen Weg, den man erst mal verstehen muss. Das HD-2D-Artdesign ist bewusst nicht anime-inspiriert, Reviewer beschreiben die Pixel-Sprites eher als Hommage an waschechte 16-Bit-Ära-Titel wie Chrono Trigger und Illusion of Gaia. Die Wurzeln reichen sogar bis zu Final Fantasy Adventure von 1991 für den Game Boy zurück, einem der ersten großen Action-RPGs überhaupt. In einzelnen Gebieten, etwa der sogenannten Ära des Wiederaufbaus, setzt das Spiel auf warme Braun- und Orangetöne, im Kern bleibt die Optik aber klar im Retro-Pixel-Look verwurzelt statt in glattem Anime-Stil.

Wo du The Adventures of Elliot: The Millennium Tales spielen kannst

Kaufen kannst du Elliot auf allen relevanten Plattformen gleichzeitig, was für eine komplett neue Square-Enix-IP alles andere als selbstverständlich ist.

The Adventures of Elliot: The Millennium Tales – Screenshot 1
© Square Enix (Steam)
  • Nintendo Switch 2 (Nintendo eShop)
  • PlayStation 5 (PlayStation Store)
  • Xbox Series X|S (Microsoft Store)
  • PC (Steam)

Die Spielzeit liegt laut einem Bericht von Gamereactor bei ungefähr 30 Stunden für die Hauptgeschichte, also ein Umfang, den du gut an einem verlängerten Wochenende oder über ein paar Wochen in gemütlichem Tempo durchspielen kannst. Wer mit der Switch-2-Fassung unterwegs zocken will, sollte allerdings wissen, dass Reviewer im Handheld-Modus während Kämpfen Framerate-Einbrüche und spürbar lange Ladezeiten bemängelt haben, teils dauert allein das Öffnen der Weltkarte rund zwei Sekunden. Kein Beinbruch, aber für Genre-Fans, die auf butterweiche Performance stehen, ist das definitiv ein Punkt, den man im Hinterkopf behalten sollte.

Warum die Switch 2 als Bühne so wichtig ist

Du kennst das bestimmt: Nintendo-Konsolen leben von ihren Blockbuster-Reihen, aber neue Marken haben es auf jeder Plattform schwer, sich durchzusetzen. Dass Square Enix ausgerechnet Elliot nutzt, um die Switch 2 als Zuhause für originäre RPGs zu positionieren, zeigt, wie viel Vertrauen der Publisher in Team Asano hat. Wenn ein Studio mit dieser Erfolgsbilanz eine komplett neue Welt erschafft, ist das für mich immer der Moment, in dem sich zeigt, ob ein Konzept wirklich trägt oder nur auf Nostalgie setzt.

Japanisch lernen mit Elliot

Für alle, die über jpnerd nicht nur Spiele, sondern auch Sprache und Kultur entdecken wollen: Elliot ist ein guter Anlass, sich mit klassischem JRPG-Vokabular zu beschäftigen. Begriffe wie (eiyuu, Held) (Held), bouken (Abenteuer) oder densetsu (Legende) tauchen in praktisch jedem japanischen Fantasy-Rollenspiel auf, und wer die Originalfassung mit japanischer Sprachausgabe oder japanischen Menüs spielt, bekommt ganz nebenbei ein Gefühl für Aussprache und Schriftbild. Gerade bei einem Team-Asano-Titel lohnt sich das, weil die Dialoge erfahrungsgemäß erzählerisch dicht und thematisch anspruchsvoll ausfallen.

Ähnliche Titel für Fans

Wenn dich Elliot reizt, führt eigentlich kein Weg an den Vorgänger-Werken von Team Asano vorbei: Bravely Default für die Klassenkampf-Mechaniken, Octopath Traveler für den HD-2D-Look in Reinform und Triangle Strategy für die erzählerische Tiefe. Und wer noch tiefer in die Wurzeln der Optik eintauchen will, sollte sich Chrono Trigger, Illusion of Gaia und das namensgebende Final Fantasy Adventure vornehmen, die klassischen 16-Bit-Titel, an denen sich Elliot spürbar orientiert. Und genau deshalb ist The Adventures of Elliot: The Millennium Tales für mich einer der spannendsten neuen RPG-Namen der letzten Zeit.

KI-generiert

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